Nachhaltiger Küchen Hack: übersichtlichere Schubladen

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Alte Gläser statt neuer Vorratsdosen. Praktischer Küchen Hack und Nachhaltigkeit – die perfekte Kombination für umweltbewusste Küchenfans. Wir zeigen wie einfach und kostengünstig Küchen und ihre Schubladen in wenigen Schritten optimiert werden können.

Küchen Hack: übersichtlichere Schubladen

Das Bild oben gibt einen Blick in unsere neue übersichtliche Küchenschublade. Früher lagen hier 15 kleine und große Tüten mit diversen Nüsschen, Sonnenblumenkernen, Trockenfrüchten etc.

Das war ehrlich gesagt ziemlich unübersichtlich und ehrlich gesagt auch ziemlich viel Müll.

Schubladen sind in der Küche sowieso oft Sammelort für viele kleine Dinge und mit wachsender Höhe/Breite/Tiefe oft schwer zu überblicken.

Die Lösung: Alte Gläser mit Schraubdeckel nutzen und verkehrt herum in die Schublade stellen!

So einfach geht unser Schublade Küchen Hack:

  1. Das richtige Glas finden (Wichtig: Form, Größe, Höhe und Breite des Glases beachten und auf die entsprechende Schublade abstimmen).
  2. Glas ordentlich reinigen, damit die neu befüllten Lebensmittel möglichst lange halten.
  3. Deckel vorsichtig säubern, damit die innere Beschichtung nicht abgeht, der Deckel weiterhin gut abschließt und nicht so schnell rostet.
  4. Deckel gut zu schrauben, aber nicht zu fest um das Schraubgewinde nicht zu beschädigen.
  5. Gläser umgekehrt in die Schublade stellen und nach Wunsch, Größe oder Inhalt sortieren.
  6. Fertig: Einfacher, übersichtlicher und nachhaltiger kann man eine Schubladen kaum sortieren – ganz ohne Beschriften!

Warum Küchen-Hacks den Geldbeutel schonen

Wer kennt sie nicht, die Suche nach der „perfekten Dosen für die Küche bei denen man von oben sehen kann was drin ist“? Denn genau das braucht man für eine übersichtliche Schublade und den schnellen Handgriff beim Kochen oder Backen.

Überall gibt es mittlerweile Tupperdosen und Tupper-Nachmachen und Schachteln zu kaufen. Gefühlt in jedem Kassenbereich im Supermarkt oder Möbelhaus.

Für mehr Nachhaltigkeit gilt in diesem Fall: Bitte nicht verführen lassen – auch nicht vom besonders kleinen Preis oder besonders großen Zehnerpack. Denn schnell ist doch die falsche Dose gekauft, eine die nicht ordentlich schließt, nicht einsehbar ist oder aus der es sich schlecht schütten lässt.

Unser Tipp: Bitte einfach beim nächsten Mal an Nachhaltify denken und KEINE Dose kaufen. Weniger kaufen – mehr wiederverwenden ist die Devise.

Jedes wiederverwendete Glas und jede nicht gekaufte neue Dose spart Geld und Ressourcen!

Weiterer Vorteil: Es sind keine Aufkleber oder Etikette mehr notwendig um die Gläser zu beschriften. Auch das spart Zeit, Geld und Nerven: Beim Beschriften, wenn die Etiketten nicht so halten wie sie sollen oder ein Glas doch nicht perfekt ausgewählt war und man etwas anderes einfüllen möchte. Kommt vor 😉

Tricks zur Umsetzung

Wer kennt die Situation, wenn man nur schnell ein Etikett vom Glas abzuppeln will, es zerreißt aber und der Kleber bleibt am Glas?

Tipp: Kurz in Wasser einlegen. Wir nutzen hierfür meist den Zeitpunkt, wenn ein großer Topf abgewaschen werden muss. Den stellen wir zum Einweichen in die Spüle. So fangen wir das Wasser vom Händewaschen direkt auf und nutzen das Wasser direkt doppelt zum Einweichen von Topf und Glas.

Wer das Glas länger im Wasser lässt wird sehen, dass das Etikett oft schon von selbst abfällt.

Das Glas dann am besten kurz in die Spülmaschine reinigen, denn neue Spülmaschinen sind im Eco-Modus oft deutlich wassersparender als der Abwasch per Hand, wenn man dabei das Wasser laufen lässt.

Weiterer Praxis-Tipp: unbedingt auch auf die Öffnung der Gläser achten. Beim Glas für das Salz empfehlen wir ein breites Glas, damit man direkt mit dem Esslöffel ins Glas kann.

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Küchen Hack: Alte Gläser umdrehen – ideal, um Schubladen zu sortieren

Unser Fazit

Wir sind ziemlich begeistert und zeigen auch unseren Gästen immer wieder „zufällig“ unsere neue Schublade. Warum „zufällig“? Weil niemand Besserwisser mag, aber jeder liebt schlaue Ideen oder neudeutsche Lifehacks!

Also: einfach die Augen offen halten nach Gläsern mit passender Größe und gut schließendem Schraubverschluss. Dann einfach mal austesten, weil es im ersten Schritt nichts kostet und im Idealfall Ressourcen schonen. Die umgedrehten Gläser sorgen in euren Schubladen dann für nachhaltige Übersichtlichkeit.

Abschließend bleibt nur noch folgender Hinweis: Wenn die Gläser leer sind, können sie im nächsten „Unverpackt Laden“ aufgefüllt werden. Damit kann direkt auch die Umverpackung beim nächsten Einkaufen gespart werden und seinen Kindern quasi nebenbei Vorleben und erklären was genau Nachhaltigkeit bedeutet.

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