8 Tipps um lokale Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen

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Die Corona-Krise betrifft uns alle. Viele Menschen haben bereits ihre Arbeit verloren, zahlreiche Betriebe mussten schließen. Ob sie je wieder aufmachen können, hängt auch von deinem Engagement ab. Denn mit deiner Kaufentscheidung triffst du täglich eine Wahl! Erfahre hier wie du lokale Unternehmen in Zeiten des Coronavirus retten kannst – und ganz nebenbei noch für mehr Nachhaltigkeit sorgst.

1. Termine nicht stornieren, sondern verschieben

Hast du von deiner Freundin Tickets für dein Lieblingstheater bekommen und die Veranstaltung musste abgesagt werden? Statt dir das Geld auszahlen zu lassen, warte ab und lass dir einen Gutschein ausstellen. Damit unterstützt du das Theater und kannst so hoffentlich auch in Zukunft noch eine Vorstellung besuchen. Gleiches gilt für Termine im Massagestudio oder beim Kosmetiker, Konzerttickets oder Kochkurse, für die du bereits bezahlt hast. Nach einem Gutschein zu fragen statt das Geld zurückzufordern, hilft kleinen Betrieben enorm. Du kannst sogar noch einen Schritt weitergehen und in diesen Zeiten den Betrieb deiner Wahl mit dem Kauf eines Gutscheins unterstützen! Die Betreiber werden sich freuen! Das funktioniert übrigens auch mit Kleidung. Auf Stammi gibt es eine Übersicht über Läden, bei denen du online Gutscheine kaufen kannst. Wenn die Krise vorbei ist, kannst du dir dann etwas gönnen, dich für deine Disziplin während der Zeiten des Coronavirus belohnen und dir ein neues Outfit zulegen.

2. Mach eine kleine Freude mit Blumen oder Geschenken

Du kannst deine Mama wegen des Coronavirus an ihrem Geburtstag nicht besuchen? Nicht wie immer sonntags mit Oma Kuchen essen? Oder hast deine beste Freundin schon lange nicht mehr anders gesehen, als durch die Webcam? In solchen Zeiten kann man mit kleinen Gesten ganz einfach ein Lächeln aufs Gesicht der Lieben zaubern. Wie wäre es, wenn du online Blumen bestellst? Am besten du googelst (oder nutzt Ecosia) nach dem Blumenladen in deiner Nähe und rufst einfach einmal an oder schreibst deine Bestellung per E-Mail. Gleiches gilt für Geschenkläden. Oft findest du dort liebevoll in Handarbeit hergestellte Unikate und Geschenkideen, die von den Ladenbesitzern mit Bedacht ausgewählt wurden. Oder wie wäre es mit einer schönen Geschenkkarte * von diese-klappkarten.de? Sieht nach einem reinen Onlineshop aus? Nicht ganz – auch dieses Unternehmen vertreibt vorrangig über lokale Händler, die aktuell selber geschlossen sind oder Probleme haben. Manchmal muss man in der Tat etwas um die Ecke denken, um den Richtigen zu helfen.

3. Lies mal wieder ein Buch

Gerade können wir all die Dinge machen, für die wir sonst keine Zeit finden. Vielleicht ein gutes Buch lesen? Statt wie gewohnt auf Amazon zu bestellen, kannst du dich auch online nach kleineren Buchläden umsehen, die nun auch Lieferungen anbieten. Informationen dazu findest du entweder über die Webseite, per E-Mail oder Anruf heraus. Selbst wenn auf der Internetpräsenz dieser Service noch nicht angeboten wird, vielleicht macht dein Anruf den Unterschied und der kleinen Buchhandlung ums Eck gefällt die Idee mit der Lieferung. Vielleicht ist deine Lieblingsbuchhandlung ohnehin schon dabei! Schau einfach auf Genialokal, dort findest du kleine Anbieter und lokale Unternehmen und kannst direkt online Bücher bestellen. Nicht immer ist Amazon übrigens die günstigste Lösung. Wenn du bedenkst, dass du auch die Lieferkosten tragen musst, kann es unterm Strich sogar günstiger sein, dein Buch bei einem Laden in deiner Umgebung zu bestellen. In puncto Nachhaltigkeit sammelst du in jedem Fall Pluspunkte, schließlich muss die Ware nicht einmal quer durch Deutschland transportiert werden.

4. Bestell dein Lieblingsessen nach Hause

Dein Stammcafé hat zu und auch dein Lieblingsrestaurant ist geschlossen? Ruf an und frage, ob sie einen Lieferservice bieten, vielleicht inspiriert das den ein oder anderen Gastronomen dazu, in neue Gefilde vorzudringen. Eventuell ist auch Selbstabholung eine Idee – so kommst du zu deinem leckeren Essen und das Restaurant zu ein wenig Umsatz. Wenn sich die Idee herum spricht, umso besser. Auf den Webseiten Gastroretter, Ladenretter, LocalGastro und vielen mehr findest du schon eine kleine Auswahl.

5. Backfrische Brötchen zum Quarantäne-Frühstück

Du träumst auch in Zeiten des Coronavirus von backfrischen Brötchen? Finde heraus, ob dein Bäcker ums Eck noch offen hat, bei vielen ist das der Fall. Es müssen lediglich bestimmte Sicherheitsbedingungen eingehalten werden. Je nach Ladengröße darf man zum Beispiel nur einzeln eintreten. Die leckeren Brötchen gibt es trotzdem noch und du leistest mit dem Kauf einen wichtigen Beitrag. Wie wichtig der ist, machte der Bäcker Gerhard Bosselmann aus Hannover klar, der online eine Berühmtheit wurde. Mit Tränen in den Augen ruft er die Menschen auf: „Bitte gehen Sie zu Ihrem Bäcker um die Ecke – scheißegal, wie der heißt. Gehen Sie einfach hin, denn Sie retten damit Arbeitsplätze!“

6. Unterstütze lokale Unternehmen: Support your local fitness club

Von der Krise betroffen sind nicht nur Buchhandlungen, Restaurants und Cafés, sondern auch kleine Fitnessclubs, Tanzschulen oder Yogakurse. Diese kann man ebenfalls während der Krise unterstützen. Manche der Studios bieten aktuell Online-Fitness-, Yoga- oder Tanzkurse an. Das ist ein super Service, den Sportfans wahrnehmen sollten. Im Idealfall animiert ihr auch eure Freunde, online teilzunehmen, so wird eine größere Reichweite generiert und ihr werbt potentielle neue Kunden. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, dem Kursleiter einen virtuellen Kaffee zu spendieren. Das ist nicht nur als gute Geste sehr wertvoll und unterstützt die Moral, sondern spült ein wenig Kleingeld in die Kassen. Wenn du kein Fans von Gruppenkursen bist, kannst du bei deinem lokalen Fitnessclub auch anfragen, ob sie beispielsweise die Hantelsets verleihen. So musst du dir kein teures Set für zuhause kaufen und das Gym bekommt immerhin eine kleine Unterstützung. Aber Achtung: Desinfizieren nicht vergessen!

7. Coronavirus oder nicht: Kaufe lokal

Versuche lokal einzukaufen, auch während der Krise. Viele kleine Bioläden dürfen noch geöffnet haben. Jeder Einkauf zählt! Das gilt bei den kleinen ganz besonders. Wenn du nicht selbst in den Laden gehen möchtest, frag nach, ob sie auch liefern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleine Anbieter von Gemüse- und Obstkisten, bei denen du entweder einmalig bestellen oder ein Abo abschließen kannst. So ernährst du dich gesund und tust gleichzeitig etwas Gutes für dein Viertel – perfekt! Auf https://supporting.guru kannst du auch online bei kleinen Anbietern stöbern. Auch nach der Krise ist es aufgrund der Nachhaltigkeit übrigens sinnvoll, lokale Unternehmen zu unterstützen. Damit sorgst du dafür, dass die Vielfältigkeit nicht ausstirbt und nicht nur große Ketten überleben.

8. Gefällt mir!

Wenn du dich wirklich zu nichts anderem überreden lässt, dann unterstütze kleine Läden online. Das geht bequem vom Sofa aus, indem du ihre Social Media-Kanäle abonnierst, ein „Gefällt mir“ oder einen Kommentar hinterlässt oder dir einen Beitrag abspeicherst. Zwar können sich die Unternehmen von Followern und Likes nichts kaufen. Immerhin erhöht die virtuelle Liebe aber den Traffic und verbessern ihre Online-Präsenz, was langfristig die Marke stärkt. Es bringt nicht direkt Geld in die Kassen, aber ist besser als nichts. Es gibt auch Hashtags, mit denen du lokale Läden unterstützen kannst. Mit #findyourbookstore kannst du den Buchladen um die Ecke auch online promoten, der so neue Kunden findet. Gleiches gilt für #supportyourlocal – support your local – womit du den kleinen Laden um die Ecke unterstützt.

Schon der griechische Philosoph Sokrates wusste: „Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“ – Veränderung fängt bei uns selbst an. Wer lokale Unternehmen in Zeiten der Krise unterstützt, tut Gutes und trägt zu einer Welt mit mehr Nachhaltigkeit und Menschlichkeit bei.

Wenn ihr rausgeht, um euch ein Essen abzuholen oder bei einem lokalen Unternehmen wie dem Bioladen ums Eck einzukaufen, denkt daran: Wascht euch danach die Hände und bildet draußen keine Grüppchen. Abgesehen davon: Herzlichen Glückwunsch! Mit diesem Einkauf habt ihr die Welt ein kleines bisschen besser gemacht. Die lokalen Unternehmen werden es euch danken.

Photo by James Lee on Unsplash

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